Auf meinem neuen Spielzeug, dem Nokia E6, habe ich soeben meine Mail-Accounts eingerichtet. Ist ja alles schön und gut, unterstützt Exchange/IMAP/POP3 und stellt alles hübsch dar. Als ich aber gerade testweise eine Mail an mich selbst geschickt und den ganzen Header gelesen habe, hat es mich allerdings etwas verblüfft:
Delivered-To: XXXX Received: from smtp1.suw.hosting-ops.com (smtp1.suw.hosting-ops.com [64.88.160.142]) by XXX for <XXX>; Fri, 4 Nov 2011 XX:XX:XX +0100 (CET) Received: from nokia.com (suwsmnlb01.hosting.ops [192.168.5.6]) by smtp1.suw.hosting-ops.com (8.14.4/8.14.4) with ESMTP id XXX for <XXX>; Fri, 4 Nov 2011 XX:XX:XX -0400 Message-Id: <XXX@smtp1.suw.hosting-ops.com> MIME-Version: 1.0 Date: Fri, 04 Nov 2011 XX:XX:XX +0000 Subject: XX
Kurzum - Wenn man die Datenschutzabfrage des standardmäßigen Mail-Clients einfach mit “OK” durchbestätigt, werden die Mails anscheinend durch einen transparenten Proxy geliefert. Wenn man Google anwirft, so scheint dieses Verhalten nicht nur SMTP zu betreffen, sondern auch IMAP.
Und dieser Server steht in den USA, was vom Datenschutz her sicher nicht ohne ist.
9 atl1-ar1-xe-2-1-0-0.us.twtelecom.net (66.192.241.134) 122.895 ms * * 10 atl1-ar1-xe-2-1-0-0.us.twtelecom.net (66.192.241.134) 123.923 ms 124.010 ms 123.802 ms 11 gig12-1.zone3-gw1.suw1.qualitytech.com (64.88.172.70) 124.310 ms 125.472 ms 124.084 ms 12 * gig12-1.zone3-gw1.suw1.qualitytech.com (64.88.172.70) 125.379 ms 125.382 ms 13 * * *
Einzig mir bisher bekannter Workaround ist, der Eula nicht zustimmen. Diese kommt nachdem man die IMAP-Daten eingegeben hat. Dann werden die “richtigen” Einstellungen verwendet.